AH – Hätte auch schiefgehen können

Alte Herren
Sonntag, 08.12.2019 / 18.30 Uhr
Lehrter SV : HSG Wennigsen / Gehrden
 
Zum Auswärtsspiel nach Lehrte hatten sich 12 Alte Säcke auf den Weg gemacht. Wir wollten natürlich den 4. Sieg in Folge, durften Lehrte aber nicht unterschätzen weil bei Bedarf aus anderen Truppen aufgefüllt wird. 5 Wennigser Säcke hatten den Vortag bei der 1. Herren ausgeholfen, hoffentlich waren noch ein paar Körner für uns übrig.
 
Die erste Halbzeit begann gar nicht so schlecht. Wir spielten diszipliniert und konnten per Doppelschlag von Rabu Rabuschenko in der 8. Minute die 4:1 Führung erzielen. In der 13. Minute erzielte Oli Paracelsius ebenfalls mit zwei Treffern das 7:3. Stephan Weber erhöhte auf 8:3…waren wir uns zu sicher? Lehrte ließ nicht locker und markierte 3 Treffer in Folge zum 8:6…Auszeit! Wir mussten über Tempo kommen und Spielzüge ansagen. In der 28. Minute erzielten wir durch einen stark aufspielenden Kai Reinecke per Doppeltreffer die 12:7 Führung, wieder 5 Tore vorn. Das hielten wir zur 13:8 Halbzeitführung.
 
Eigentlich waren wir einer Meinung dass das Spiel noch nicht gewonnen war, Konzentration! Das klappte allerdings nur am Anfang, in der 38. Minute markierte Stephan Weber das 10:16. Was dann kam ist eigentlich gar nicht zu erklären. Lehrte verkürzte auf 16:13, wir waren im Angriff völlig von der Rolle, produzierten technische Fehler und unpräzise Würfe. Oli Paracelsius wollte einen Tempogegenstoß unterbinden, erhielt glatt den roten Karton. Lehrte hatte natürlich Morgenluft geschnuppert und verkürzte auf 16:15. Falko Sehnke und Rabu Rabuschenko konnten das 18:15…reicht das? Nein! 2 verworfene 7-Meter-Würfe, 3 Treffer von Lehrte…wieder nur einenTreffer vorn…19:18 in der 54. Minute. Beim Stand von 20:19 pariert „Der Rächer“ einen 7-Meter von Lehrte…durchatmen…noch 3 Minuten. „Der Fuchs“ erlöste uns dann mit dem 22:19 Siegtreffer.
 
Fazit:
Die zweite Halbzeit war die schlechteste dieser Saison. Wenn das Spiel hintenraus verloren gegangen wäre hätten wir uns nicht beschweren dürfen. Die rote Karte für Oli hat natürlich Lehrte auch in die Karten gespielt. Ganz starke Aktionen gingen immer wieder vom Fuchs aus, mit Spielzügen brachte er immer wieder seine Nebenleute prima in Szene.
 
Es spielten:
Didi „Der Rächer“ Gehler, Roger Rabbit (im Tor), Motte Reinecke (1), Averna Sören, Rabu Rabuschenko (5), Oli Paracelsius (3), Ritze Rittberg, Kai „Der Fuchs“ Reinecke (4), Esteban Weber (6), Vlado Jacobs, Falko „Der Mühlenberger“ Sehnke (3),“Magic“ Uli Cotta, Coach Hannes „Der Unsichtbare“ Zarnack

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