Der heutige Gegner aus Bothfeld war auch schwierig einzuschätzen, hatte schon solche und solche Spiele. Auch das Hinspiel konnte von der HSG nur mit 3 Toren Unterschied gewonnen werden. Diesmal wurde sich auch schon 35-40 Minuten vor Anpfiff warm gemacht (da haben wir eigentlich keine guten Erinnerungen dran…aber sei es drum). Individuell wurde sich gedehnt, es durfte nichts dem Zufall überlassen werden. Einige versuchte sogar die Hallenwand zu verschieben.

Mit voller Kapelle ging es los, es sollte von Beginn an Musik drin sein.
Es ging auch flott los, Tor Bothfeld, Tor Wennigsen nach gerade mal 58 Sekunden. Bis zur 7. Minute konnte Bothfeld noch 3:3 ausgleichen. Dann nahm der HSG-Zug Fahrt auf. Tore durch Cotta, 2 x Jeinsen, 2 x Baris, Schwake und Chrissi Jakobs brachten in der 18. Minute die 11:5 Führung. Für Bothfeld war das mit nur einem Auswechselspieler und wirklich zwei älteren Herrschaften alles etwas zu schnell. Wobei es soooo schnell nun auch wieder nicht war. Aber sie verkürzten nochmal auf 11:7 und hatten hinten im Gehäuse einen Keeper, den wir teilweise auch noch warm machten. 3 Buden am Stück vom stark spielenden Nici Baris brachten die 14:7 Führung, Peng Hartmann sorgte mit dem Abpfiff für den 16:8 Halbzeitstand.
Die zweite Halbzeit begann wie die erste endete. 4 Tore am Stück brachten in der 37. Spielminute die 20:8 Führung, die Messe war eigentlich schon gelesen. Trotzdem schaukelten sich die Emotionen zwischen Nici und einem der Becker-Brüder ziemlich hoch, sie mussten getrennt und beruhigt werden. Unsere Abwehr packte halt gut zu, da krachte es schon mal. Dahinter zwei gute Keeper, was für eine Symbiose. In der 54. Minute dann ein sauberer Dreierpack vom bärenstarken Christian Jeinsen zur 29:13 Führung. Quasi das 30. Tor im Alleingang vorbereitet. Motte Reinecke tappte rein in die Bierwart-Falle, erzielte das 30:14. Das 31. Tor besorgte Christian Jeinsen dann ganz uneigennützig wieder selbst. :). Ungefährdet setzten Peng, Motte und Christian den Schlusspunkt in einem trotzdem sehr fairen Spiel zum 34:15 Endstand.
Fazit:
Eine gelungene Generalprobe für das kommende Spitzenspiel gegen Schaumburg. Wir grüßen weiter von der Tabellenspitze, 4 Punkte Vorsprung vorm dem Tabellenzweiten. Das müsste jetzt schon mit dem Teufel zugehen wenn die Meisterschaft nicht nach Wennigsen kommt. Diese Jahr hält uns keiner auf… „Der Zug, der Zug hat keine Bremse“…

Das alle heiß sind, konnte auf der anschließenden Kabinenparty-Light festgestellt werden. Wir wissen jetzt auch „Keine Feier ohne meine Eier“…

Es spielten:
Sumo Jacke, „Der lange Ralf“ Englitzky (Tor), Peng Hartmann (6), Nici BämBäm Baris (7), Christian „Bierkönig äh Bierwart“ Jeinsen (9), Arne Bischoff (2), Frooonk Schwake (1), Chrissi Jakobs (3), „Magic“ Uli Cotta (1), Motte Reinecke (4), Dr. Martin, Micha „Duracel“ Körfer, Flo Laes (1)